Marco Rima: Für Schauspielschule zu humorlos

Von Alexander Klement (Berlin)

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Marco Rima, in Deutschland bekannt durch die Wochenshow, ist mit seinem ersten abendfüllenden Soloprogramm auf Tour. Seine über 20-jährige Schauspielergeschichte steht im Mittelpunkt von "Think Positiv".

Von der Schauspielschule abgelehnt
"Denk positiv" war bezeichnend für seinen Weg nach oben. Die Züricher Schauspielschule wollte ihn nicht. Angeblich zu wenig Humor, sagt der Schweizer im Interview mit T-Online. Er musste seine Stücke selbst schreiben.

Video-Interview mit Marco Rima
DSL | ISDN
Video “Erlkönig”: Ausschnitt aus “Think Positiv”
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Berühmt im Handumdrehen?
"Es gibt ja Leute, die behaupten, man wird von heute auf morgen berühmt.", meint Marco. Davon kann bei ihm kaum die Rede sein. "Von heute auf morgen hat bei mir neun Jahre gedauert.", sagt er mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Endlich ein VIP
Den steinigen Weg zum VIP, zur Very Important Person, beschreibt er zwei Stunden lang in seinem Programm. Als Marco zum ersten Mal für einen Fernsehauftritt aus der Schweiz nach Deutschland eingeflogen wurde, war seine Blase übervoll. Da keine Toilette an Board war, musste sein Kulturbeutel herhalten. Der war natürlich undicht. Der Urin verteilte sich im ganzen Helikopter. Seither bedeutet VIP für ihn: "Very Important Pisser".

Zuschauer begeistert
Die Deutschland-Premiere von "Think Positiv" in Berlin lief super. Erst nach vier Zugaben und euphorischen Beifall zog sich Marco in die Gaderobe zurück. "Wir wollten erst mal schaun, wie das Programm in Deutschland ankommt", verrät sein Manager Marco Schneider. "Nach einem so großen Erfolg kommen wir aber bestimmt bald wieder."

Zur Originalveröffentlichung bei T-Online